
Makellose Oberflächen und höchste Detailtreue –
Stereolithografie (SLA)
Wenn Ihr Projekt eine Präzision erfordert, die über herkömmliche Druckverfahren hinausgeht, ist die Stereolithografie (SLA) die erste Wahl. Bei diesem hochpräzisen Verfahren werden 3D-Modelle schichtweise aus einem Becken mit flüssigem Photopolymerharz aufgebaut. Ein punktgenauer UV-Laser härtet das flüssige Material exakt dort aus, wo das Bauteil entstehen soll. Das Ergebnis sind Objekte, deren Oberflächengüte und Detailauflösung oft kaum noch von spritzgegossenen Serienteilen zu unterscheiden sind.
Unser Ansatz: Perfektion für Industrie und Design
Während ältere SLA-Materialien oft als spröde galten, hat sich die Materialtechnologie bis zum heutigen Stand im Jahr 2026 so rasant weiterentwickelt, dass moderne Industrieharze herkömmlichen Fertigungskunststoffen in nichts nachstehen. Wir nutzen modernste SLA-Anlagen und eine breite Palette an High-Tech-Resins (Harzen), um nicht nur filigrane Anschauungsmodelle, sondern auch voll funktionsfähige, belastbare Prototypen für den anspruchsvollen B2B-Sektor zu fertigen.
Ihre Vorteile beim SLA-Verfahren:
- Unübertroffene Oberflächengüte: SLA liefert extrem glatte, feine Oberflächen. Die bei anderen Verfahren (wie FDM) sichtbaren Rillen (Layer-Lines) sind hier nahezu unsichtbar, was Nachbearbeitungen auf ein Minimum reduziert.
- Mikroskopische Detailgenauigkeit: Selbst feinste Texturen, filigrane Stege, scharfe Kanten und kleinste Bohrungen lassen sich mit höchster Fertigungsgenauigkeit reproduzieren.
- Transparenz und optische Klarheit: SLA ist das ideale Verfahren, um glasklare oder transluzente Bauteile zu fertigen – perfekt für Lichtleiter, Linsen oder die Visualisierung von internen Flüssigkeitsströmen (Fluidik).
- Komplexeste Formgebung: Nahezu jede denkbare organische oder geometrische Form lässt sich präzise realisieren.
Charakteristische Eigenschaften (Darauf sollten Sie achten):
- Spezialisierte Materialwahl: SLA-Bauteile bestehen aus UV-härtenden Kunststoffen. Für den dauerhaften Außeneinsatz unter direkter Sonneneinstrahlung bieten wir spezielle UV-stabile Harze oder schützende Lackierungen an, um eine Materialalterung zu verhindern.
- Stützstrukturen: Wie bei vielen 3D-Druckverfahren werden für überhängende Bereiche feine Stützstrukturen (Supports) mitgedruckt. Diese lassen sich nach dem Druck jedoch leicht entfernen, und die winzigen Kontaktpunkte können perfekt glattgeschliffen werden.
- Einfarbiger Grunddruck: Der Druck erfolgt pro Bauteil in einer Farbe (je nach gewähltem Harz). Dank der perfekten Oberflächenbeschaffenheit eignen sich SLA-Teile jedoch hervorragend für anschließende, hochpräzise Lackierungen.
Typische Anwendungsgebiete:
- Optische Prototypen und transparente Gehäuse
- Hochdetaillierte Design- und Präsentationsmodelle
- Medizinische Modelle und zahnmedizinische Bohrschablonen
- Urmodelle für den Vakuumguss oder Schmuckguss
- Feinmechanische Bauteile und Steckverbinder
(Eine detaillierte Übersicht aller verfügbaren SLA-Harze – von transparent bis extrem temperaturbeständig – finden Sie auf unserer Materialseite.)
